[Bezahlte Partnerschaft/Anzeige: Diese Newsletterausgabe entsteht mit Unterstützung von HP und AMD, die mich für mein KI-basiertes Arbeiten mit leistungsstarker Hardware ausstatten.]
Letzte Woche habe ich mich mit den CEOs von zwei deutschen Konzernen getroffen, um mit Ihnen die Potenziale und Auswirkungen von „Agentic AI“ und „AI Augmented Work“ auf ihre jeweiligen Unternehmen zu diskutieren. So unterschiedlich die beiden Unternehmen auch sind, so groß war doch die Übereinstimmung, wie stark sich KI-Agenten und KI-basiertes Arbeiten auf Geschäftsmodell, Organisation, Arbeitsabläufe, Führung und Skill-Profile auswirken werden. Die erfolgreiche Umsetzung von „AI Augmented Work“ geht dabei weit über die Auswahl der richtigen KI-Tools und Lizenzen hinaus. Die Transformation zu AI Augmented Work kann nur gelingen, wenn sie ganzheitlich betrachtet wird. Sie beinhaltet eine unternehmensstrukturelle und -kulturelle Transformation – hierfür müssen die großen Entwicklungslinien verstanden werden, wie sich bis 2030 unsere Arbeit mit KI verändern wird. Zudem dürfen die passenden KI-Lösungen für AI-Augmented Work nicht losgelöst von der erforderlichen Hardware-Arbeitsausstattung betrachtet werden – es ist also ein integriertes Set-Up erforderlich, das Menschen befähigt, wirkungsvoll als “AI Augmented Professional” zu arbeiten. Daher ist die aktuelle Newsletterausgabe der Frage gewidmet, worauf es konkret ankommt, um die großen Potenziale von AI-Augmented Work zu heben.
Was sind die großen Entwicklungslinien bis 2030?
The end of business as usual is here.
Selten war so viel Anfang wie jetzt. Schon kurzfristig wird sich unsere Arbeitswelt signifikant verändern. Meine persönliche Prognose für die kommenden Jahre ist die folgende:
- Teams werden sich in vielen Unternehmensfunktionen spürbar verkleinern. Aufgaben, für die bislang große Teams benötigt wurden, werden bis 2030 von weniger Menschen erledigt werden, die dafür in enger Kooperation mit KI-Assistenten und -Agenten arbeiten. Die Qualität der Mensch-Maschine-Kollaboration bestimmt zunehmend über den Unternehmenserfolg. Damit werden Fähigkeiten zur Zusammenarbeit mit KI-Assistenz und -Agenten bei Belegschaft und Führungskräften erfolgskritisch und müssen in den kommenden Jahren ausgebaut werden.
- Rollen im Unternehmen werden breiter gefasst, denn Spezialwissen kann durch KI hinzugefügt oder ergänzt werden. Damit können bisherige Rollen im Unternehmen aus angrenzenden Aufgabenbereichen zusammengefasst werden.
- Hierarchien werden flacher. Insbesondere im mittleren Management können Stellen eingespart werden. Klassische Managementaufgaben wie Ressourcenplanung, Markt- und Wettbewerbsanalysen, Risikobewertungen und Performance-Monitoring können zunehmend „AI-Augmented“ durchgeführt werden.
- Die drei zuvor genannten Entwicklungen führen dazu, dass bis 2030 weniger Menschen benötigt werden, diese jedoch ein verändertes und breiteres Kompetenzprofil benötigen, in dem der Fokus stärker auf Mensch-Maschine-Kollaboration und nicht automatisierbaren sozialen Kompetenzen liegt.
- „Human Agency“ als Grundlagenkompetenz für die Mensch-Maschine-Kollaboration wird in den Vordergrund rücken. Damit sind Zielformulierung, Kontroll- und Urteilsfähigkeit, kritisches Denken, ethisches Bewerten und Verantwortungsübernahme bei der Zusammenarbeit mit KI gemeint.
- Mit dem Bedeutungsanstieg von KI-Agenten wird es für Menschen wichtiger, eine „neue Form der Zweisprachigkeit“ zu erlernen. Damit ist die Fähigkeit gemeint, nicht nur mit anderen Menschen, sondern mit KI-Agenten effektiv kommunizieren zu können. KI-Agenten brauchen beispielsweise keine Empathie in der Kommunikation, aber deutlich mehr Kontextinformation und eine unmissverständliche Zielformulierung sowie Leitplanken, welche Datenpools verwendet und welche Schritte autonom ausgeführt werden dürfen.
- „Agility beats current Ability“: Lern- und Anpassungsfähigkeit von Individuen und Organisation werden wichtiger als Erfahrungswissen und bestehende Fähigkeiten. Die Halbwertszeit von fachlicher und technologischer Kompetenz liegt derzeit bei 3-5 Jahren. Sie wird in den kommenden Jahren weiter sinken.
- Spitzenkräfte aus allen Branchen und Funktionen werden als „AI Augmented Professional“ arbeiten und KI in ihren Arbeits- und Führungsalltag ganz selbstverständlich integrieren.
Setup für AI-Augmented Work: „Technologie-Lust statt -Frust“
Ich beobachte gerade, wie derzeit viele Individuen und Arbeitgeber versuchen, die Potenziale von AI Augmented Work mit einem Arbeits-Setup aus der Arbeitswelt von gestern zu heben. Aber oftmals ist die Hardware nicht leistungsfähig genug, um die Potenziale von KI-basiertem Arbeiten nutzen zu können. Ich habe vor einigen Monaten meinen noch nicht einmal fünf Jahre alten PC ersetzt, weil er sich bei der Verwendung meiner alltäglichen KI-Systeme wie Microsoft Copilot und CoWork, Gemini Business und weiteren KI-Tools immer wieder aufgehängt hat und zu langsam geworden ist.
Wie sieht also mein ganz persönliches Set-Up für AI Augmented-Work aus? Was sind meine ganz persönlichen Erfolgsfaktoren, damit ich im Büro, von zuhause und von unterwegs effektiv und sicher arbeiten kann?
- Leistungsstarker PC: Ich arbeite inzwischen mit einem KI-Laptop, meinem HP EliteBook mit dem neuesten AMD RyzenTM AI PRO Prozessor, der für mich die passende Hardware für meine leistungsstarken KI-Systeme darstellt. Im Gegensatz zu älteren PCs verfügt dieser über eine dedizierte NPU (Neural Processing Unit), die speziell für die parallelen mathematischen Operationen von KI-Modellen optimiert ist.
- Geschwindigkeit: Ich arbeite oft unter Zeitdruck. Mein HP EliteBook arbeitet überdurchschnittlich schnell und dabei auch noch energieeffizient.
- Datensicherheit: Ich arbeite oft von unterwegs mit sensiblen Daten. Hierbei ist es für mich ein großer Vorteil, wenn KI-Anwendungen direkt auf meinem KI-Laptop laufen können und meine Daten lokal verarbeitet werden – damit behalte ich die Kontrolle über meine Daten und ich bin weniger abhängig von verfügbaren Cloud-Verbindungen.
- Ungestörte Kommunikation: Für meine Calls verwende ich mein HP Poly Focus 6 Headset, das mir Noise Cancelling und damit weniger störende Hintergrundgeräusche ermöglicht. Dadurch kann ich mich gut auf meine Gespräche konzentrieren, wenn ich von unterwegs arbeite.
„Lust statt Frust“ beim Arbeiten als „AI Augmented Professional“ gelingt dann, wenn die passende Software und die passende Hardware ineinandergreifen. Und wenn technologische Möglichkeiten auf eine Arbeits- und Führungskultur treffen, die das Erlernen von „AI Augmented Work“ und das Verlernen überholter Denk- und Verhaltensweisen sowie das Experimentieren neuer Arbeitsweisen fördert.
Kommen wir noch einmal zurück zu meinen Gesprächen mit den beiden CEOs über die Zukunft der Arbeit in ihren Unternehmen: Ich bin überzeugt, dass wir bei der Transformation zur „Agentic Organization“ die Diskussion nicht nur darauf fokussieren sollten, welche Tätigkeiten wir im Unternehmen automatisieren, sondern welche wir bewusst nicht automatisieren wollen. Hierzu ist uns in unseren Diskussionen einiges eingefallen:
- „Human Agency“ lässt sich schwer automatisieren.
- Vertrauen lässt sich schwer automatisieren.
- Authentizität lässt sich schwer automatisieren.
- Leadership lässt sich schwer automatisieren.
- Und „Magic Moments“ zwischen Menschen, die im Herzen nachwirken, auch nicht.
Meine Vision von „AI Augmented Work“ liegt daher nicht nur darin, die Produktivität und Problemlösungskraft zu steigern, sondern auch darin, durch technologische Exzellenz unsere „menschliche Exzellenz“ zu stärken, weil wir genau hierfür mehr Zeit und Aufmerksamkeit haben. Gelingt uns dies, haben wir nicht nur eine Arbeitswelt geschaffen, die deutlich cooler, sondern auch deutlich wärmer ist.